Cyber Signals 8: Wie Cyberkriminelle unsere Bildungseinrichtungen ins Visier nehmen
Das Bildungswesen ist im Wesentlichen eine sektorübergreifende Branche, mit unterschiedlichen Komplexitätsgraden zwischen der Primar-, Sekundar- und Hochschulbildung, geografischen Beschränkungen und der Verfügbarkeit von Ressourcen. Neben der Bildungstätigkeit verarbeiten diese Organisationen Daten, die Gesundheitsdaten, Finanzdaten und andere gesetzlich geregelte Informationen umfassen können. Gleichzeitig können in ihren Räumlichkeiten Zahlungsverarbeitungssysteme, Netzwerke, die als Internet Service Provider (ISP) genutzt werden, und andere verschiedene Infrastrukturen untergebracht sein.
Die Cyberbedrohungen, die Microsoft in verschiedenen Branchen beobachtet, sind im Bildungswesen in der Regel besonders ausgeprägt. Die Bedrohungsakteure haben zudem erkannt, dass dieser Sektor von Natur aus Schwachstellen aufweist. Mit durchschnittlich 2.507 versuchten Cyberangriffen pro Woche sind Universitäten ein beliebtes Ziel für Malware-, Phishing- und IoT-Angriffe.1 Microsoft hat beobachtet, dass Studierende und Universitäten in den USA eher persönliche Geräte für Unterricht und Studium nutzen als dies beispielsweise in Europa der Fall ist. Unabhängig von den Besitzverhältnissen sind die vielbeschäftigten Nutzer in diesen und anderen Ländern und Regionen jedoch nicht immer auf Sicherheit bedacht.
Auch die personelle Ausstattung im Sicherheitsbereich und der Besitz von IT-Ressourcen haben Auswirkungen auf die Cyberrisiken von Bildungseinrichtungen. Schulen und Universitäten haben, wie viele andere Organisationen auch, oft mit einem Mangel an IT-Ressourcen zu kämpfen und verwenden eine Mischung aus modernen und alten IT-Systemen. Aus diesen Gründen nutzen Bedrohungsakteure häufig die begrenzten Sicherheitsvorkehrungen in diesem Sektor aus, um neue Angriffstechniken zu testen und zu perfektionieren, die dann in anderen Sektoren eingesetzt werden.
Diese Ausgabe von Cyber Signals befasst sich mit den Herausforderungen der Cybersicherheit im Klassenzimmer und auf dem Campus, wobei die Notwendigkeit solider Schutzmechanismen und proaktiver Maßnahmen besonders hervorgehoben wird. Von persönlichen Geräten über virtuelle Lehrveranstaltungen bis hin zu in der Cloud gespeicherten Forschungsergebnissen – der digitale Fußabdruck von Schulbezirken, Hochschulen und Universitäten hat sich exponentiell vervielfacht.
Alle Details finden Sie im vollständigen Bericht.
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