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21.01.2025

Skalierbar und flexibel: Systemair migriert PIM-System in die Microsoft Cloud

Mit dem stetigen Wachstum von Systemair wachsen auch die Datenmengen im Product Information Management-System (PIM), für das die Software EPIM von Viamedici im Einsatz ist. In der alten On-Premises-Welt konnte diese nicht mit dem Wachstum skalieren.

Die Lösung fand Systemair in der Cloud: Mit Microsoft Azure ist das zentrale PIM-System heute unabhängig von den Einschränkungen der vorherigen On-Premises-Lösung. Bei Bedarf kann die Rechenkapazität hoch- und runter-skaliert werden.

Die neue Infrastruktur spart Systemair Verwaltungsaufwand und erhöht Skalierbarkeit und Flexibilität. Damit wurde eine Basis für weiteres Wachstum des Unternehmens und für die Weiterentwicklungen des technischen Gesamtsystems geschaffen.

Systemair

Ob in Serverräumen, Krankenhäusern oder Autotunneln, die Lüftungs- und Klimasysteme von Systemair bieten passgenaue Lösungen für eine bessere Luftqualität. Vor über 50 Jahren in Schweden gegründet, ist das Unternehmen heute ein global agierender Konzern mit eigenem Vertrieb in mehr als 50 Ländern und einem vielseitigen Produktportfolio. Mit der Expansion von Systemair im Laufe der Zeit wuchs auch die Menge an Daten und Produktinformationen, die weiterhin verwaltbar bleiben mussten. Deshalb entschied sich das Unternehmen für ein zentrales System auf Basis von Microsoft Azure, das flexibel und skalierbar mit dem Unternehmen mithalten kann.

Wenn wir als Unternehmen wachsen, wächst unsere Infrastruktur dank Microsoft Azure einfach mit. Neue virtuelle Maschinen zum Ausbau und zur Optimierung unseres PIM-Systems können wir schnell und problemlos integrieren – ohne lange Wartezeiten.

Mathias Kuhn, Product Owner PIM & Teamleader Software Application Development, Systemair

Die Herausforderung: Eingeschränkte Kapazitäten in der On-Premises-Landschaft

Die Technikerinnen und Techniker warten schon auf die neue Lieferung – Systemair benötigt einen neuen Server, und der muss fehlerfrei eingebaut werden. Bei so wichtiger Hardware braucht das Zeit: Verbindungen müssen gecheckt und Tests durchgeführt werden. Sobald der Server steht, müssen die Fachkräfte regelmäßig im Rechenzentrum vorbeischauen, um seine Funktionalität zu gewährleisten. Dies war der übliche Ablauf, wenn Systemair in der Vergangenheit neue Rechenkapazitäten brauchte: Im Rechenzentrum des Unternehmens wurde die Hardware für neue Server installiert – und das geschah aufgrund des beständigen Wachstums des Unternehmens häufig. „Unsere Produkte sind fast überall dort in Gebrauch, wo es Luft gibt. Stetig kommen neue Innovationen hinzu, sodass unser Unternehmen, aber auch unser Produktportfolio, wächst“, erzählt Mathias Kuhn, Product Owner PIM & Teamleader Software Application Development bei Systemair.

Die technischen Spezifikationen für die Mitarbeitenden im Vertrieb, Fotos für Produktkataloge und Beschreibungen für die Website – all diese Produktinformationen und viele weitere speichert, pflegt und verwaltet Systemair zentral in ihrem Product Information Management-System (PIM-System). Zusätzlich werden Daten aus anderen Systemen, wie dem ERP-System, integriert. Das PIM-System ist damit zentraler Knotenpunkt und Basis, von der verschiedene Frontend-Anwendungen wiederum ihre Informationen abrufen. So erhalten beispielsweise die Märkte Produktinformationen gemäß ihren länderspezifischen Anforderungen.

Das Resultat: Ein verzweigtes System sowie große und komplexe Datenmengen, die stetig zunahmen. Das On-Premises-Rechenzentrum und die physischen Server stießen an ihre Grenzen. „Um weiterhin Daten in dieser Größenordnung verarbeiten zu können, hätten wir weitere lokale Server benötigt. Das hätte für uns lange Wartezeiten, einen hohen personellen Aufwand und enorme Kosten bedeutet“, sagt Mathias Kuhn. „Gleichzeitig müssen wir in der Lage sein, unsere Produktinformationen an immer mehr Zielgruppen auszuspielen. Die alte On-Premises-Lösung hat uns dahingehend sehr eingeschränkt und war für uns deshalb nicht mehr zukunftsfähig.“

Aus diesem Grund entschied sich Systemair gemeinsam mit dem langjährigen Partner Viamedici für die Migration des PIM-Systems in die Cloudplattform Azure.

Die Lösung: Mehr Skalierbarkeit und weniger Verwaltungsaufwand in der Microsoft Cloud

Sechs virtuelle Maschinen in der Produktivumgebung und sechs virtuelle Maschinen in der Testumgebung: Das ist die Aufstellung des EPIM-Systems von Viamedici für Systemair nach dem Umzug in Microsoft Azure. Während auf der einen virtuellen Maschine die Datenbank sitzt, laufen auf der anderen die Services und auf der nächsten die Datentransfers. Zusammen ergeben sie das Gesamtsystem. Die System-Architektur folgt dabei konsequent dem MACH-Ansatz. MACH-Architektur steht namentlich für Microservices, API-first, Cloud-native und Headless und bezeichnet damit einen modularen, flexiblen IT-Aufbau.

Die Bestellung und Bereitstellung von Servern, die Beauftragung von Fachkräften sowie die Anfahrt zum Rechenzentrum in Schweden gehören damit endgültig der Vergangenheit an. „Cloud-Services sind heute sofort verfügbar, Updates laufen fließend und erfordern keine Downtime. Die Überwachung des Systems läuft in den Services von Azure automatisch“, berichtet Simone Weilacher, Business Consultant bei Viamedici. „Dadurch minimieren sich Aufwände im Vergleich zur vorherigen lokalen Lösung drastisch.“

Cloud-Services sind heute sofort verfügbar, Updates laufen fließend und erfordern keine Downtime. Die Überwachung des Systems läuft in den Services von Azure automatisch.

Simone Weilacher, Business Consultant, Viamedici

Durch die hohe Skalierbarkeit der neuen Cloud-Basis ist Systemair nun in der Lage, das PIM-System schnell und einfach zu erweitern. „Damit können wir auf Geschäftsentwicklungen, wie etwa neue Produkte im Portfolio, erhöhte Datenanforderungen oder die Integration neuer Märkte und Zielgruppen, flexibel reagieren“, berichtet Mathias Kuhn. „Wenn wir als Unternehmen wachsen, wächst unsere Infrastruktur dank Microsoft Azure einfach mit. Neue virtuelle Maschinen zum Ausbau und zur Optimierung unseres PIM-Systems können wir schnell und problemlos integrieren – ohne lange Wartezeiten.“ Gleichzeitig sorgt die höhere Geschwindigkeit beim Austausch von Daten auf internationaler Ebene für eine bessere Vernetzung.

Im Zuge der Migration zog Systemair auch die vielen Schnittstellen sowie die angebundenen Systeme und Anwendungen des PIM-Systems in die Cloud um. Dieser Schritt vereinfacht die Kommunikation zwischen System und Schnittstellen sowie das Management eben dieser Schnittstellen. Lokale Systeme, wie das ERP-System, werden weiterhin über hybride Lösungen angebunden. „Damit verfolgen wir die Cloud-Strategie unseres Unternehmens und schaffen die Grundlage für das zukünftige Wachstum der Systeme“, erklärt Mathias Kuhn.

Eine Erweiterung des Systems ist bereits in Umsetzung: Eine Echtzeit-Engine soll künftig die Kommunikation nach außen optimieren und damit Verzögerungen, beispielsweise bei der Aktualisierung von Produktbeschreibungen auf der Website, beseitigen. Dafür werden zusätzliche virtuelle Maschinen in die Umgebung implementiert. Heute muss niemand mehr lange auf Server warten – mit Microsoft Azure stehen neue Kapazitäten umgehend dafür bereit. Und das PIM-System von Systemair ist vorbereitet für die Zukunft.

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