Klassenzimmer Archives - Microsoft Branchenblogs http://approjects.co.za/?big=de-de/industry/blog/tag/klassenzimmer/ Fri, 23 Apr 2021 06:19:11 +0000 en-US hourly 1 Best Practice: Die Geschwister-Scholl-Schule in Rheinland-Pfalz http://approjects.co.za/?big=de-de/industry/blog/education/2021/04/23/best-practice-die-geschwister-scholl-schule-in-rheinland-pfalz/ Fri, 23 Apr 2021 06:19:11 +0000 Die Geschwister-Scholl-Schule in Wallhausen/Waldböckelheim hat Grund- und Realschule plus in den digitalen Unterricht geführt ► mehr zum Best Case!

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Best Practice in Corona-Zeiten: Geschwister-Scholl-Schule in Rheinland-Pfalz

Bildungseinrichtungen haben in den vergangenen Monaten Großartiges geleistet, um ihre Schülerinnen und Schüler trotz Schulschließungen unterrichten zu können. Um die Umstellung auf Fernunterricht und den Aufbau einer digitalen Lernplattform schnell und sicher zu bewältigen, können Schulen sowie Lehrerinnen und Lehrer das kostenfreie Office 365 A1-Angebot und Microsoft Teams nutzen. Hilfestellung auf dem Weg in eine hybride Unterrichtspraxis bietet die LearnEd-Fortbildungsreihe. Alle Informationen zur Unterstützung durch Microsoft während der COVID-19-Krise finden Sie hier.

Best Practice in Corona-Zeiten: Die Geschwister-Scholl-Schule in Wallhausen/Waldböckelheim

Manchmal braucht es Druck, damit Dinge schneller umgesetzt werden. Diese Erfahrung haben mit Beginn der Corona-Pandemie viele Bildungseinrichtungen gemacht, darunter auch die Geschwister-Scholl-Schule. Diese vereint eine Grundschule und eine integrative Realschule plus an den Standorten Wallhausen und Waldböckelheim in Rheinland-Pfalz. Bereits 2018 hatte Lehrer Jochen Bechtluft-Sachs damit begonnen, ein Medienkonzept zu entwickeln, das schließlich im April 2020 in Zusammenarbeit mit der Schulleitung und dem schulinternen IT-Team fertiggestellt wurde. In der Umsetzung ab Frühjahr 2020 erlebte es eine immense Beschleunigung, nämlich von geplanten fünf Jahren auf effektiv ein Jahr. Wie die Lehrkräfte dies zusammen mit den Lernenden und deren Eltern geschafft haben, beleuchten wir im Folgenden.
 

Abbildung 1: Schulleiterin Petra Kohrs (rechts) mit den engagierten Lehrkräften Corinna und Benjamin Knoth, Jan Mück und Jochen Bechtluft-Sachs (v. l. n. r.; oben nach unten)

 

Digitalisierung in Windeseile: Wie die Geschwister-Scholl-Schule durchstartete

Als Jochen Bechtluft-Sachs vor wenigen Jahren OneNote im Unterricht mit seiner achten Klasse einsetzte, hätte er wahrscheinlich selbst nicht gedacht, dass ab 2020 alle Kolleginnen und Kollegen auf digitale Tools umstellen würden. Die Geschwister-Scholl-Schule hatte vor einigen Jahren im Bereich der Sekundarstufe I und ab 2018 mit der Grundschule am Projekt „Medienkompetenz macht Schule“ teilgenommen und in ausgewählten Unterrichtsräumen waren digitale Tafeln und Tablets im Einsatz. Doch eine vollumfängliche Arbeit mit digitalen Werkzeugen galt damals noch als Zukunftsmusik.
Als am 15. März 2020 auf Fernunterricht umgestellt wurde, arbeitete die Schule noch ohne Videokonferenzen, dafür mit einer schulinternen Cloud zum Datenaustausch. Da es nach den Osterferien 2020 kein Zurück ins Klassenzimmer gab, musste schnell ein Plan gefasst werden, wie sich künftig der Unterricht mit räumlichem Abstand gestalten ließe. Also wurde das digitale Lernfeld aufbauend auf den vorhandenen Ressourcen wie Office 365-Lizenzen und E-Mail-Adressen über Microsoft ausgeweitet. Dabei spielte OneNote als Kommunikationsmittel für die Lehrkräfte eine wesentliche Rolle. Für die Lernenden beinhaltete der Schulalltag nach den Osterferien letzten Jahres folgende Elemente:

  • eine eigene E-Mail-Adresse
  • kostenfreie Office 365-Lizenzen über das A1-Angebot
  • Nutzung von OneNote zum Austausch der Lerninhalte
  • Einsatz von Videokonferenzen im Unterricht via MS Teams (von der Grundschule bis zur zehnten Klasse)

Lehren und Lernen mit System: Die Entwicklung des pädagogischen Konzepts

Was die Lehrkräfte wie Schulleiterin Petra Kohrs schnell erkannten, war die Notwendigkeit eines gut durchdachten pädagogischen Konzepts. Das Ziel war es, die Schülerinnen und Schüler auch im Distanzunterricht dazu zu befähigen, gemeinsam und selbstständig zu lernen und alle Beteiligten zu entlasten. Aus der Teilnahme der Lehrenden Benjamin Knoth und Anna Meyer sowie des Schulelternsprechers Johannes Wahl am Hackathon #wirfürschule resultierte folgendes Unterrichtskonzept:
 

Abbildung 2: Das Schulkonzept „ENTLASTUNG“ der Geschwister-Scholl-Schule in Wallhausen/Waldböckelheim, Rheinland-Pfalz; Quelle: Geschwister-Scholl-Schule

 

Das von der Schule „ENTLASTUNG“ getaufte Konzept zielt darauf ab, dass alle Beteiligten auf Sicherheit und Zuverlässigkeit im Lernen und Lehren vertrauen können – sei es im Präsenz-, Hybrid- oder Distanzunterricht. So wird im Präsenzunterricht geübt, wie die Schülerinnen und Schüler im Grundschul- sowie im Sekundarstufe-I-Bereich digital souverän werden und im Falle von Wechsel- oder Distanzunterricht reibungslos umschalten können.

Der Wochenplan: das Herzstück des Unterrichts an der Geschwister-Scholl-Schule

Während des Distanzunterrichts dominieren natürlich die digitalen Einheiten. Um diese einzuüben, arbeiten Lehrende und Lernende der Geschwister-Scholl-Schule gemeinsam mit einem Wochenplan. Sonntagabends wird der Plan für die jeweils kommende Woche hochgeladen – ihm können die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern entnehmen, welche Themen und Aufgaben anstehen.
 

Abbildung 3: Einblicke in einen Wochenplan für Grundschülerinnen und -schülern der Geschwister-Scholl-Schule

 

Für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I beinhaltet der Wochenplan eine Struktur, wie sie dem üblichen Stundenplan entsprechen würde, feste Termine für Videokonferenzen und wichtige Informationen, etwa zu bevorstehenden Tests.
Zudem erhalten alle Lernenden die Möglichkeit, sich Ziele für die aktuelle Woche zu stecken und Feedback über die Wahrnehmung der eigenen Fortschritte zu geben. Über Emojis können die Schülerinnen und Schüler direkt rückmelden, was gut lief, wo sie Schwierigkeiten und Übungsbedarf haben und ob sie die Möglichkeit der Selbstkontrolle genutzt haben. Dies sowie Lernstandkontrollen über Quiz und Forms geben den Lehrenden wie den Eltern einen guten, differenzierten Überblick über den aktuellen Lernstand sowie Hinweise zur individuellen Unterstützung.

Stefan Malter

 

„Das, was wir hier erleben, ist in meinen Augen eine Form der Reformpädagogik.“ – Petra Kohrs, Schulleiterin

In der ersten Klasse, in der es um die Schaffung der Grundlagen des schulischen Lernens geht, finden während des Distanzunterrichts Videokonferenzen in kleinen Gruppen sowie regelmäßige Lehrersprechstunden für Kinder und Eltern statt. Als technische Ausstattung kommen im ersten Schuljahr Padlets erfolgreich zum Einsatz.
Der konkrete Tagesablauf kann sich bei den höheren Jahrgangsstufen von Person zu Person unterscheiden, da der Wochenplan den Freiraum für eigenverantwortliches Lernen bietet. Feste Rituale für alle Lernenden sind der gemeinsame Wochenstart am Montagmorgen und der Wochenrückblick am Freitag, die die Schülerinnen und Schüler regelmäßig in den sozialen Austausch bringen.

Kommunikation und Zusammenarbeit mithilfe digitaler Tools

Für die Zusammenarbeit unter den Lehrenden wie den Lernenden nimmt OneNote neben Teams eine zentrale Funktion ein. Hierüber läuft zudem ein Großteil der Kommunikation. Darüber hinaus dienen ClassNotebook und OneNote der Unterrichtsorganisation, zum Beispiel der Bereitstellung und Bearbeitung von Aufgaben und Materialien sowie der Verständigung untereinander.
Jede Schülerin beziehungsweise jeder Schüler hat des Weiteren eine Lernpatin oder einen Lernpaten aus der Schülerschaft. Bevor also eine Lehrkraft gefragt wird, versuchen die jungen Lernenden zunächst, sich gegenseitig zu helfen. Auf diese Weise werden kollaboratives und kreatives Lernen und Arbeiten gefördert, was nicht zuletzt in der Berufswelt das A und O ist, gleichzeitig werden die Lehrkräfte entlastet.
Ansonsten spielt die interne Befähigung der Lehrkräfte durch ein Team von IT-Administratoren, die sich ebenfalls aus der Lehrerschaft rekrutieren, eine wesentliche Rolle. Benjamin Knoth, Jan Mück und Jochen Bechtluft-Sachs sind in dieser Funktion für die Weiterentwicklung und Umsetzung des Medienkonzepts verantwortlich, zudem stellen sie den First-Level-Support an der Schule sicher und dienen als Bindeglieder zur IT-Abteilung des Schulträgers.

„Es ist wichtig, Bindeglieder zu haben, um IT und Lehrkräfte zu vernetzen und die Kommunikation zwischen ihnen zu gewährleisten.“ – Jochen Bechtluft-Sachs

Zusammen mit Corinna Knoth, ebenfalls Lehrerin an der Schule, sorgen sie als Multiplikatoren für digitale Bildung dafür, dass ihre Kolleginnen und Kollegen die erforderlichen Fortbildungen zum Einsatz digitaler Tools erhalten – und das mit Erfolg: Selbst Lehrkräfte mit gering ausgeprägten Vorkenntnissen haben sich an der Geschwister-Scholl-Schule gut in den neuen Alltag mit MS OneNote und Teams eingelebt.

Die Zukunft des Unterrichts an der Geschwister-Scholl-Schule

Die Schule konnte ihre Weiterarbeit mit Microsoft Office-Produkten behördlich zunächst bis 2022 sichern. Für die Zukunft arbeitet das Team daran, dass jeder Schülerin und jedem Schüler künftig ein eigenes Endgerät zur Verfügung steht und alle Klassenzimmer der Schule mit digitalen Tafeln sowie Projektionsflächen ausgestattet werden, wie Jan Mück sagt.
Für Petra Kohrs und ihre Kolleginnen und Kollegen sind fächerübergreifendes Arbeiten, andere Aufgabenformate oder der reibungslose Übergang von der vierten zur fünften Klasse anstehende Vorhaben:

„In allen möglichen Bereichen ist unfassbar viel Dynamik. Wer schlau ist, springt auf den Zug der Digitalisierung des Unterrichts auf.“ – Petra Kohrs

Rückblick auf ein Jahr verschiedener Unterrichtsformate

Benjamin und Corinna Knoth bewerten es vor allem als Erfolg, dass sie immer den sozialen Kontakt zu den Kindern halten konnten und kein Kind auf dem Weg in den digitalen Unterricht verloren haben. „Die Kinder hatten immer die Möglichkeit, uns Lehrende zu kontaktieren und uns um Rat zu fragen,“ so Benjamin Knoth. Corinna Knoth ist wie ihre Kolleginnen und Kollegen froh darüber, dass sie zu jeder Zeit wusste, welches Kind was machte und wie der Lernstand war. Außerdem begreift sie die pandemiebedingte Umstellung als Chance, Schule neu zu denken und Veränderungen anzustoßen: „Ohne Corona wäre das nicht ansatzweise passiert.“
Schulleiterin Petra Kohrs ergänzt: „Schulentwicklung betreibt man aus dem Bedarf heraus, und hier gab und gibt es ganz klar den Bedarf.“ Vom Bedarf ausgehend wurden eine Strategie und ein Plan entwickelt, der immer wieder optimiert wurde und wird. Für sie war es zudem schön zu sehen, wie das Kollegium näher zusammenrückte und sich alle gegenseitig, aber auch jede und jeder sich selbst, noch besser kennenlernte.
Jan Mück stimmt es positiv, wie Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte beiderseits viel dazu gelernt haben. So kam es in den letzten zwölf Monaten mehr denn ja darauf an, sich auf Neues einzulassen und beispielsweise Tools auszuprobieren. Darüber hinaus schätzt er es sehr, dass die Schule bei dem Überangebot an digitalen Produkten einen guten Weg gefunden habe und nun eine Basis geschaffen sei, auf der sich aufbauen lasse.

Der Best Case im Überblick: Die Geschwister-Scholl-Schule in Wallhausen/Waldböckelheim

Die Geschwister-Scholl-Schule hat den Spagat von analoger zu digitaler Unterrichtsgestaltung dank guter Konzepte und einer klaren Vision zur Zufriedenheit aller Beteiligten gut umsetzen können. Gleichwohl sind sich Schulleitung wie Lehrkräfte bewusst, dass dieser Veränderungsprozess kein Ende kennt. Dafür sind sie bestens gewappnet und freuen sich auf das Kommende.

 
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Global Citizen: Virtueller Schüleraustausch mit MS Teams http://approjects.co.za/?big=de-de/industry/blog/education/2021/03/02/global-citizen-virtueller-schuleraustausch-mit-ms-teams/ Tue, 02 Mar 2021 11:07:12 +0000 Über Ozeane hinweg zusammen lernen? Erfahren Sie mehr über Global Citizen, das erste schülerzentrierte Projekt für interkulturellen Austausch!

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Global Citizen: Der virtuelle Austausch für Schülerinnen und Schüler

Das Kennenlernen anderer Kulturen gehört zu den wertvollsten Lebenserfahrungen. Für Jugendliche war bislang der Schüleraustausch die Gelegenheit, das eigene kulturelle Verständnis zu erweitern und sich von Neuem inspirieren zu lassen. Mittlerweile gibt es zahlreiche digitale Wege, Grenzen zu überwinden, mehr Schülerinnen und Schüler daran teilhaben zu lassen und den Horizont zu erweitern.

Marcelo Rauscher war als Lehrer tätig, bevor er seine Karriere als Solution Specialist Education bei Microsoft startete. Ihm schwebte ein interkultureller Austausch vor, bei dem die Schülerinnen und Schüler die Federführung innehaben. Nachdem er als Lehrer ein Austauschprojekt mit einer bolivianischen Schule durchgeführt hatte, das viel Zuspruch erhielt, feilte er bei Microsoft an der Idee, die jungen Bürgerinnen und Bürger dieser Welt virtuell zusammenzubringen und einen Dialog zu Themen der Global Citizenship anzuregen. Damit war das Projekt Global Citizen geboren, das hier näher vorgestellt werden soll.

„Meine Motivation ist es, allen die Möglichkeit zu geben, solche lebensverändernden Erfahrungen zu machen. Ich selbst habe erlebt, welch großen Einfluss das Kennenlernen anderer Kulturen auf die Entwicklung der Persönlichkeit haben kann. Ich bin überzeugt, dass wir dies durch digitale Medien allen zugänglich machen können.“

Über Ozeane und Kontinente hinweg: Die Cloud macht’s möglich

Ähnlich wie im Arbeitskontext, in dem sich internationale, remote arbeitende Teams über digitale Anwendungen vernetzen, macht sich das schulische Austauschprojekt die technologischen Möglichkeiten, die Microsoft Teams und die Arbeit mit der Cloud bieten, zunutze. Egal, an welchem Ort und in welcher Zeitzone die Teilnehmenden sich gerade befinden. Innerhalb weniger Klicks können alle zusammen brainstormen, diskutieren, planen und Neues entwickeln.

„Unser Ziel ist es, dass es für Lernende möglich wird, sich tiefgründig mit anderen Personen auseinanderzusetzen, Kompetenzen aufzubauen und die andere Kultur wirklich kennenzulernen. Mit Microsoft Teams können wir dies abbilden und eine enge Verbindung zwischen Menschen aufbauen.“

Im Projekt Global Citizen haben 43 Schülerinnen und Schüler aus Brasilien, El Salvador und Deutschland auf diese Weise zueinander gefunden. Begleitet wird der virtuelle Austausch, der am 24. Januar 2021 mit einer Auftaktveranstaltung begann, von fünf Tutorinnen und Tutoren, die interkulturelle Kommunikation an der LMU München studieren, sowie vier koordinierenden Lehrkräften. Dem Initiator Marcelo Rauscher war es wichtig, dass die jungen Lernenden aus den verschiedenen Ländern zunächst von den Tutorinnen und Tutoren für interkulturelle Aspekte sensibilisiert würden. Alles Weitere bezüglich der konkreten Ausgestaltung solle jedoch in ihren Händen liegen. Den Schülerinnen und Schülern komme, so Rauscher, die zentrale Rolle zu.

 

Demnach oblag es den Lernenden,

  • wie sie ihr Thema bearbeiten,
  • wie sie kommunizieren,
  • was für eine Projektarbeit sie erstellen, zum Beispiel ein Video, einen Essay, eine PowerPoint-Präsentation oder Ähnliches.

Jeder Gruppe wurde ein Coach für Rückfragen und Unterstützung zur Seite gestellt, jedoch ohne steuernde Funktion.

Schülerzentriertheit als Schlüssel für nachhaltiges Lernen

Auf dem Screenshot sind die Themen der Arbeitsgruppen zu sehen, in denen sich die Schülerinnen und Schüler nach eigener Wahl zusammengetan haben. Wie der Projektname Global Citizen verrät, geht es bei dem Austausch um die Auseinandersetzung mit Themen, die Bürgerinnen und Bürger verschiedenen Alters beschäftigen. Die Themenvorschläge, die von den jungen Lernenden im Alter zwischen 14 und 19 Jahren an das Organisationsteam zurückgespielt wurden, zeugen davon, dass die Jugend hierzulande wie in Lateinamerika ähnliche Fragen und Probleme bewegen.

 

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5 Tipps für sichere Online-Klassenzimmer http://approjects.co.za/?big=de-de/industry/blog/education/2021/02/12/5-tipps-fur-sichere-online-klassenzimmer/ Fri, 12 Feb 2021 12:39:42 +0000 Gestalten Sie Ihren Online-Unterricht mit Microsoft Teams sicher, produktiv und unterhaltsam – 5 Tipps inkl. Screenshots und Videos.

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Fünf Tipps, wie Sie Ihre Online-Klassenzimmer mit Microsoft Teams sicherer machen

Angesichts einer beispiellosen globalen Krise, die die Klassenzimmer auf der ganzen Welt durcheinanderbrachte, bewiesen Lehrkräfte Ausdauer, Agilität und Kreativität bei der schnellen Anpassung an eine Online-Klassenzimmerumgebung. Da Fernunterricht und hybrides Lernen im Jahr 2021 fortgeführt werden, wissen wir, dass die Aufrechterhaltung sicherer und produktiver Klassenzimmer nach wie vor eines Ihrer wichtigsten Themen ist. Die Schaffung sicherer Umgebungen für den Distanzunterricht ist eine doppelte Anstrengung, die sowohl die Richtlinien und Sicherheitsvorkehrungen, die von IT-Verantwortlichen in Schulen und Bezirken ermöglicht werden, als auch die täglichen Best Practices von Lehrkräften beinhaltet
Mit diesem Ziel vor Augen haben wir fünf Tipps zusammengestellt, mit denen Sie noch heute beginnen können, um Ihre Klassenzimmer-Meetings sicher, produktiv und unterhaltsam zu gestalten.

Tipp 1: Entscheiden Sie im Voraus, wer was tun kann

Bevor der Unterricht beginnt, ist es wichtig, dass Sie festlegen, wie Ihre Schülerinnen und Schüler dem Unterricht beitreten und währenddessen interagieren können.
Wenn Sie eine Besprechung für Ihre Klasse in Teams einrichten, passen Sie die Onlinebesprechungsoptionen an, um zu bestimmen, wer die den Warteraum umgehen oder Inhalte freigeben kann und ob Sie möchten, dass die Teilnehmenden zu Beginn des Unterrichts stummgeschaltet sind.

Jetzt Video ansehen: Videokonferenz mit der ganzen Klasse durchführen – Tipps & Netiquette

Tipp 2: Stellen Sie sicher, dass die richtigen Personen Zugang haben

Jedes Klassenzimmer ist anders. Heute könnte eine Gastrednerin oder ein Gastredner zu Ihrer Klasse stoßen. Um zu verhindern, dass nicht eingeladene Gäste teilnehmen, empfehlen wir, die Einstellung „Wer kann den Wartebereich umgehen“ auf „Nur ich“ oder „Personen in meiner Organisation“ zu setzen. Wenn Sie einen Gast erwarten, können Sie die diese Einstellung gegebenenfalls ändern. Auf diese Weise werden andere Personen, die Ihrer Klassenbesprechung beitreten möchten, automatisch in einem virtuellen Warteraum warten, bevor Sie sie einlassen.

Tipp 3: Steuern Sie, wer seinen Bildschirm präsentieren oder Inhalte teilen kann

Eine Ihrer Schülerinnen oder Schüler soll etwas präsentieren, also muss sie oder er in der Lage sein, die Inhalte mit dem Rest der Klasse zu teilen.
Grundsätzlich sollten alle als Standard-Teilnehmerinnen oder -teilnehmer beitreten, ohne die Möglichkeit, zu präsentieren oder Inhalte zu teilen. Auf diese Weise haben Sie die Kontrolle über die Tagesordnung der Klasse. Wenn Sie jedoch eine Gastpräsentation geplant haben, können Sie in den Besprechungsoptionen die Präsentationsrolle vergeben. Soll eine Schülerin oder ein Schüler während des Unterrichts präsentieren? Kein Problem! Sie können bestimmten Teilnehmerinnen und Teilnehmern während des Unterrichts die Präsentationsberechtigung erteilen und diese nach Abschluss der Präsentation wieder auf Teilnehmende ändern.

Jetzt Video ansehen:Echtzeitpräsentationen in Microsoft Teams-Besprechungen

Tipp 4: Schalten Sie alle Besprechungsteilnehmenden oder bestimmte Personen stumm

Seien wir ehrlich, manchmal muss man den Unterricht auf eine Stimme beschränken oder störende Hintergrundgeräusche stummschalten, zum Beispiel bellende Hunde, Verkehr, was auch immer.
Hier haben Sie mehrere Möglichkeiten: Wenn Sie sichergehen wollen, dass es keine Unterbrechungen gibt, können Sie alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer stummschalten, um dafür zu sorgen, dass sich die ganze Klasse auf den Inhalt der Unterrichtsstunde konzentriert. Oder schalten Sie jederzeit einzelne Teilnehmerinnen oder Teilnehmer stumm.

Tipp 5: Beenden Sie die Unterrichtsstunde für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Es ist sicherer für die Schülerinnen und Schüler, wenn sie nach dem Ende einer Besprechung keinen Zugang mehr haben, vor allem, wenn Sie das Gespräch bereits verlassen haben.
Stellen Sie am Ende des Unterrichts sicher, dass Sie die Besprechung für alle beenden. Anstatt „Verlassen“ auszuwählen, klicken Sie auf den Dropdown-Pfeil und auf „Besprechung beenden“.

Danke, dass Sie dabei waren! Lassen Sie uns gern wissen, wie wir Sie und Ihre Schülerinnen und Schüler auf Ihren Fern- und hybriden Lernreisen unterstützen können.

Weitere Ressourcen für Lehrkräfte

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Microsoft LearnEd: Online-Weiterbildungen http://approjects.co.za/?big=de-de/industry/blog/education/2021/01/27/microsoft-learned-online-weiterbildungen/ Wed, 27 Jan 2021 09:32:51 +0000 Auch 2021 bietet Microsoft Fachkräften aus der Lehre wieder Online-Weiterbildungen in der LearnEd-Reihe. Themen und Termine hier im Blog!

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Im Jahr 2021 wichtiger denn je: Digitales Lehren lernen mit Microsoft LearnEd

Das vergangene Jahr stellte für Lehrkräfte wie auch Lernende eine nie dagewesene Herausforderung dar. Innerhalb kürzester Zeit musste die gesamte traditionelle Lehre in den digitalen Raum verlegt werden. Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte weltweit verließen das vertraute Terrain klassischen Unterrichts und erkundeten neuen, innovative Lernräume und -umgebungen. Und bereits der Start in das Jahr 2021 zeigt, dass es weiterhin tragfähiger Konzepte der Digitalisierung und frischer methodisch-didaktischer Ansätze bedarf, um ununterbrochenes Lernen zu ermöglichen.

Digitale Lernszenarien und zeitgemäße Bildungsansätze sind gefragt wie nie zuvor. Anregungen und Best Practices für eine erfolgreiche Gestaltung von digitalem Unterricht bietet Microsoft LearnEd, die Fortbildungsreihe für alle Fachkräfte aus der Lehre. Bereits am 28. Januar geht es weiter – alle Interessierten können sich ab sofort kostenlos registrieren.

In Isolation zusammenarbeiten? Physik-Labore im Internet? Wie all das gelingen kann

In einstündigen Trainings, die im Zwei-Wochen-Rhythmus immer donnerstags stattfinden, berichten Expertinnen und Experten aus den Bereichen Schulleitung, Pädagogik und IT-Administration von ihren Erfahrungen und Lösungsansätzen für die digitale Lehre. Die Trainings sind so konzipiert, dass sie allen Verantwortlichen im Bildungsbereich sowohl inspirierenden Input, adaptierbare Konzepte und konkrete Anleitungen vermitteln. Melden auch Sie sich kostenlos für die LearnEd-Fortbildungen an und entdecken Sie beispielsweise diese demnächst stattfindenden Sessions:

„Mit Lerntheken zu arbeiten heißt, Lernräume zu erschaffen, in denen individualisiertes, eigenverantwortliches Arbeiten im Zentrum steht.”
Jan Martin Klinge

„Physikunterricht ohne Experimente ist wie Winter ohne Schnee.“
Mathias Wenzel

  • Rebecca Imhof: „Kooperative Unterrichtsformen digital umgesetzt.“
    Offener, kooperativer Unterricht ist ein essenzielles, zeitgemäßes Modell des Wissenserwerbs, das wichtige Kompetenzen für die Arbeitswelten der Zukunft ausbildet. Auch und gerade an physischen Kontaktbeschränkungen darf die Kooperation darum nicht scheitern. Rebecca Imhof demonstriert, wie offener Unterricht mit OneNote und Teams strukturiert und aufbereitet werden kann.

“Wir brauchen Kompetenzen, die unsere Schüler:innen erfolgreich in der Welt von morgen handeln lassen. Mit offenem und kollaborativem Unterricht begegnen wir – auch fern jeder Pandemie – den Bedürfnissen von Schüler:innen und fördern kompetenzorientierte Lernerfahrungen.”
Rebecca Imhof

Bestens gerüstet für digitales Lehren und Lernen mit Microsoft LearnEd

Es ist wichtiger denn je, dass Lehrerinnen und Lehrer agil bleiben und Lösungen für all die neuen Herausforderungen finden. Die digitale Wende steht erst an ihrem Anfang. Ob Schulschließungen, Social Distancing, Remote Learning, Hybridunterricht oder zeitgemäße Lehre: Was auch immer die Zukunft bringt, Microsoft steht fest an der Seite aller Lehrkräfte. Gemeinsam vernetzen wir uns, tauschen uns aus und machen uns fit für eine erfolgreiche Unterrichtsgestaltung im 21. Jahrhundert.

Die Digitalisierung des Unterrichts bietet unzählige Herausforderungen, aber mindestens genauso viele Lösungen und Möglichkeiten, die Lehre abwechslungsreich zu gestalten. Melden auch Sie sich darum für die Online-Trainings der Microsoft-Fortbildungsreihe LearnEd an! Die Teilnahme ist kostenlos und unverbindlich. Hier geht es zur Anmeldeseite. Wir freuen uns auf Sie!

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Die Schule der Zukunft auf der didacta 2020 http://approjects.co.za/?big=de-de/industry/blog/education/2020/02/27/die-schule-der-zukunft-auf-der-didacta-2020/ Thu, 27 Feb 2020 10:01:06 +0000 Am 24. März beginnt die didacta 2020 in Stuttgart. Und wir sind natürlich mit dabei! Kommen Sie zum Stand von Microsoft Bildung – Halle 9, Stand A11.

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Microsoft auf der didacta 2020 – Schülerzentriert. Kollaborativ. Digital

Auf der didacta 2020 zeigen wir die Schule der Zukunft – seien Sie dabei und erleben Sie an unserem Stand digitale Bildung aus nächster Nähe! Schülerzentrierter Unterricht, individuelles, zeitnahes Feedback, ortsunabhängige Kollaboration im Kollegium, das alles ist heute schon möglich. Kommen Sie nach Stuttgart und diskutieren Sie mit uns, wie das Lernen von morgen aussehen könnte und welche Rolle Technologien wie KI, IoT und VR dabei spielen sollten.

Auf zur größten Bildungsmesse

Die didacta 2020 ist mit über 1.500 Vorträgen, Workshops und Foren die größte Bildungsmesse der Welt und erwartet mehr als 100.000 Besucherinnen und Besucher. Wir von Microsoft Bildung zeigen auf der didacta 2020 mit dem modernen Klassenzimmer, Lehrerzimmer und Lernlabor drei Zukunftsszenarien, die jeder (digitale) Bildungsexperte einmal erlebt haben sollte.

Wann und wo?

  • 24.-28. März in Stuttgart
  • Halle 9, Stand A11

Was?

  • Die weltweit größte Bildungsmesse
  • Mehr als 900 Unternehmen aus über 50 Ländern
  • Ein buntes Programm, in dem für jeden etwas dabei ist
  • Die Chance, uns persönlich kennenzulernen – jetzt Kennenlerntermin buchen
  • An unserem Stand die drei Szenarien der Bildung von morgen direkt kennenlernen, ausprobieren, Fragen stellen und Diskussionen anregen – jetzt Standführung buchen
  • Zahlreiche Vorträge, Panels, Workshops direkt an unserem Stand erleben

 

Unsere Partner auf der didacta 2020

Warum?

Weil Sie hier erleben können, wie Bildung und Technologie in Zukunft zusammenspielen können und werden. Das Konzept der digitalen Schule haben wir direkt an unserem Stand umgesetzt und laden Sie ein, das moderne Klassenzimmer, das intelligente Lehrerzimmer und das kreative Lernlabor zu besuchen. Erleben Sie, wie Lehrende und Lernende mit der richtigen Technologie unterstützt und entlastet werden.

So sieht die Schule der Zukunft aus

Das moderne Klassenzimmer ist ein barrierefreier, kollaborativer Ort des Lernens. Personalisierte Lerninhalte unterstützen alle Schüler bei der individuellen Entwicklung ihrer 4 K-Kompetenzen: Kollaboration, Kommunikation, Kreativität und kritisches Denken. Im intelligenten Lehrerzimmer können Lehrkräfte Arbeitsprozesse vereinfachen und sich direkt mit Kolleginnen und Kollegen austauschen. Hier werden neue Unterrichtskonzepte und Lehrpläne entwickelt. KI- und Big-Data-Anwendungen führen Analysen durch und entdecken Potenziale innerhalb der Schulentwicklung. Im kreativen Lernlabor verbessern die Kinder mithilfe von Minecraft Education Edition, Code your Life, LEGO Mindstorm sowie den Hour-of-Code-Tutorials viele grundlegende Fähigkeiten in den Bereichen Programmieren, lösungsorientiertes Handeln und kritisches Denken.
Möchten Sie in die Schule der Zukunft hineinspazieren? Dann buchen Sie eine Standführung oder fragen Sie einen persönlichen Termin an.
Wir freuen uns darauf, Sie auf der didacta 2020 kennenzulernen!

 

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Schule der Zukunft: Die Microsoft-Studie „Abschlussjahrgang 2030“ http://approjects.co.za/?big=de-de/industry/blog/education/2018/09/13/schule-der-zukunft-die-microsoft-studie-abschlussjahrgang-2030/ Thu, 13 Sep 2018 15:17:12 +0000 Im Rahmen der Studie wurden die Ergebnisse bisheriger Forschungen analysiert und neben 2.000 Lehrerinnen und Lehrern auch 2.000 Schülerinnen und Schüler aus Kanada, Großbritannien, Singapur und den USA befragt. Bereits heute erzielen 98 Prozent der Schülerinnen und Schüler bessere Leistungen, wenn sie von den Lehrenden individuelle Unterrichtsaufgaben und -anweisungen erhalten, so die Studie. Durch die Einbindung neuer Technologien lassen sich die Konzepte des personalisierten Lernens und kollaborativen Arbeitens im Unterricht noch besser und leichter umsetzen.

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Die ABC-Schützen von heute werden ihren Abschluss voraussichtlich im Jahr 2030 machen – und anschließend in eine Arbeitswelt eintreten, die sich deutlich von der heutigen unterscheidet. Welche Schlüsselkompetenzen werden für einen erfolgreichen Berufseinstieg notwendig sein? Und welche Methoden und Konzepte können in der Schule der Zukunft angewendet werden, um die Abiturientinnen und Abiturienten von morgen ideal auf ihr späteres Leben vorzubereiten?

Diesen Fragen sind Microsoft und McKinsey in der Studie Abschlussjahrgang 2030 – vorbereitet auf das Leben nachgegangen. Das Ergebnis: Das Lernen der Zukunft wird gemeinschaftlich, schülerzentriert, personalisiert und technologiegestützt sein. Denn nur so erwerben die Schülerinnen und Schüler kognitive und emotionale Kompetenzen, die ihnen über ihren Beruf hinaus im gesamten späteren Leben zugutekommen.

Zwei junge Schüler arbeiten unter Aufsicht eines Lehrers im Klassenzimmer an einem Tablet

Lernen der Zukunft: Soft Skills und technologische Fähigkeiten immer wichtiger

Durch die Automatisierung und Digitalisierung wird es in Zukunft immer weniger Arbeitsplätze im niedrigen und mittleren Qualifikationsbereich geben. An Bedeutung gewinnen werden hingegen jene Wachstumsbranchen und Berufsfelder, die neben hohen fachlichen Qualifikationen auch besondere Fähigkeiten in den Bereichen Zusammenarbeit, Problemlösung, kritisches Denken und Kreativität erfordern. Um die Schülerinnen und Schüler bei der Herausbildung dieser kognitiven und emotionalen Schlüsselkompetenzen unterstützen zu können, benötigen Lehrerinnen und Lehrer nicht nur Weiterbildungen, sondern auch die richtigen Werkzeuge. Hierzu zählen zeitgemäße Technologien und vor allem die Möglichkeit, neue Unterrichtskonzepte zu erproben, so die Studie.

Schülerinnen und Schüler von morgen gestalten den Unterricht aktiv mit

Im Rahmen der Studie wurden die Ergebnisse bisheriger Forschungen analysiert und neben 2.000 Lehrerinnen und Lehrern auch 2.000 Schülerinnen und Schüler aus Kanada, Großbritannien, Singapur und den USA befragt. Die Ergebnisse zeigen: Bereits heute haben die Lernenden eine klare Vision, wie der Unterricht und die Schule der Zukunft aussehen sollten. So wünschen sich die Schülerinnen und Schüler beispielsweise mehr Mitsprache und Kontrolle darüber, wie sie lernen, um zukünftigen sozialen und globalen Herausforderungen zu begegnen und erfolgreich in ihre persönliche und berufliche Zukunft zu starten.

Dank digitalem Lernen mehr Zeit für den Einzelnen

Ein großes Potenzial für die Schule der Zukunft bieten personalisierte, inklusive und immersive Unterrichtskonzepte, die durch neue Technologien gestützt werden. Denn auf diese Weise werden die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt, sich nicht nur Wissen anzueignen, sondern gleichzeitig wichtige kognitive und emotionale Schlüsselkompetenzen auszubilden. Bereits heute erzielen 98 Prozent der Schülerinnen und Schüler bessere Leistungen, wenn sie von den Lehrenden individuelle Unterrichtsaufgaben und -anweisungen erhalten, so die Studie. Durch die Einbindung neuer Technologien lassen sich die Konzepte des personalisierten Lernens und kollaborativen Arbeitens im Unterricht noch besser und leichter umsetzen. Auch der administrative Aufwand für die Lehrenden wird reduziert: So gaben die befragten Lehrerinnen und Lehrer an, durch den Einsatz der passenden Tools bis zu 30 Prozent an Zeit zu sparen. Die gewonnene Zeit kann wiederum genutzt werden, um noch besser auf die Bedürfnisse der einzelnen Schülerinnen und Schüler einzugehen. Denn eine gute Beziehung zwischen den Lernenden und der Lehrkraft bleibt auch in der Schule der Zukunft ein elementarer Faktor. Die befragten Schülerinnen und Schüler betonten, dass sie sich eine persönliche, vertrauensvolle Beziehung zu ihren Lehrerinnen und Lehrern wünschen.

Aufgrund der hohen Nachfrage wird die Studie „Abschlussjahrgang 2030“ nun bald auch in Deutschland durchgeführt. Über die Ergebnisse werden wir Sie wie immer in unserem Blog informieren.

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Umfrage: Das halten Eltern von Technologie im Klassenzimmer http://approjects.co.za/?big=de-de/industry/blog/education/2018/09/07/umfrage-das-halten-eltern-von-technologie-im-klassenzimmer/ Fri, 07 Sep 2018 10:37:24 +0000 Eine US-Studie, von Microsoft Education in Zusammenarbeit mit YouGov, beschäftigt sich mit den Auswirkung digitaler Technologien im Unterricht bis zur Bedeutung der Medien für die berufliche Zukunft der Kinder.

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Eltern zeigen sich optimistisch, was den Umgang ihrer Kinder mit neuen Technologien angeht. Das geht aus einer aktuellen US-Studie hervor, die von Microsoft Education in Zusammenarbeit mit YouGov veröffentlicht wurde. Die Fragen reichten von der Auswirkung digitaler Technologien im Unterricht bis zur Bedeutung der Medien für die berufliche Zukunft der Kinder.

Eine Gruppe von jungen Schülern lernen im Klassenzimmer an Tablets unter Aufsicht eines Lehrers. US-Studie besagt, dass Eltern sich optimistisch zeigen, was den Umgang ihrer Kinder mit neuen Technologien in der Schule angeht

Besorgnis in Bezug auf die Mediennutzung zuhause

Die befragten Eltern machten einen großen Unterschied zwischen der Mediennutzung zuhause und in der Schule. So sind 63 Prozent darüber besorgt, dass ihr Kind zu viel Zeit an verschiedenen Geräten zu Hause verbringt. Nur 38 Prozent der Eltern machen sich hingegen Sorgen, dass ihr Kind zu viel Zeit mit Technologie in der Schule verbringt – 86 Prozent sagten zudem aus, dass Technologie (Computer und Software) von Vorteil für die Ausbildung ihres Kindes sei.

Mark Sparvell, Microsoft Education Leader und ehemaliger Lehrer, rät Eltern dazu, zu Hause auf die genaue Verwendung von Medien zu achten. Nutzt das Kind Technologie in einer aktiven Art und Weise, indem es zum Beispiel eine Grafik oder Animation erstellt? Oder eher passiv, indem es Videos schaut?

Coding wichtig für die berufliche Zukunft der Kinder

Die Mehrheit der Eltern (50 Prozent) gab an, dass sie Programmieren als die wichtigste Fähigkeit für die Zukunft ihrer Kinder ansehen. Platz zwei belegt das Erlernen einer Fremdsprache mit 28 Prozent. Gleichzeitig äußerten 67 Prozent der befragten Eltern den Wunsch, dass die US-Regierung die digitale Bildung ihrer Kinder stärker fördert. Insgesamt gaben zudem 60 Prozent an, dass Sie sich optimistisch und hoffnungsvoll gegenüber Technologie im Klassenzimmer fühlen. 30 Prozent gaben an, sich unsicher zu fühlen oder Angst vor der Rolle von Technologie im Leben ihrer Kinder zu haben.

Und wie sieht es in Deutschland aus?

Eine entsprechende Studie am deutschen Markt liegt derzeit noch nicht vor. Im Jahr 2016 veröffentlichte der Digitalverband Bitkom allerdings eine Umfrage mit ähnlichen Ergebnissen. Die befragten Eltern wünschten sich mehr Unterricht zu Themen der digitalen Welt. 66 Prozent gaben an, dass das eigene Kind durch Computer und Internet in der Schule motivierter sei. Jeweils rund die Hälfte sagte aus, dass dadurch die Zusammenarbeit der Schüler verbessert werde (49 Prozent) oder das eigene Kind schneller lerne (47 Prozent).

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